Indigene Völker Australiens

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Buchtipps

 Tauche tiefer in die Welt der ältesten kontinuierlich bestehenden Kulturen der Erde, die der indigenen Völker Australiens.

Dark Emu 

Dark Emu von Bruce Pascoe revolutioniert die Sicht auf Australiens indigene Geschichte. Basierend auf historischen Tagebüchern zeigt Pascoe, dass die Aborigines keine reinen Jäger und Sammler waren, sondern komplexe Landwirtschaft und nachhaltige Landnutzung praktizierten, von Fischfallen bis zu Getreideanbau. Der australische Bestseller fordert die koloniale Erzählung heraus und enthüllt eine tiefere, oft ignorierte Wahrheit über die Kultur der First Nations.

Spannend, kontrovers und aufschlussreich - ein Buch, das Geschichte neu schreibt und eine ideale Ergänzung zu Jillaroo - am Weg der Traumpfade darstellt.

Traumpfade

Traumpfade (The Songlines) von Bruce Chatwin ist eine faszinierende Reise in die Welt der australischen Aborigines. In einer Mischung aus Reisebericht, Philosophie und Literatur erkundet Chatwin die mystischen „Songlines“ - die Traumzeit-Gesänge, mit denen die Ureinwohner Australiens Land, Geschichte und Identität kartieren und verbinden. Inspiriert von dieser Tradition entstand das Buchkonzept zu Jillaroo - am Weg der Traumpfade.

Ein einflussreiches Werk über Kultur und Landschaft Australiens, während es Fragen nach Identität und Bewegung aufwirft. 

My Place

In My Place der australischen Aboriginal-Künstlerin Sally Morgan, begibt sich die Autorin auf eine emotionale Reise zur Aufdeckung ihrer verborgenen Wurzeln. Aufgewachsen in Perth mit der Lüge, ihre Familie stamme aus Indien, entdeckt die 15-jährige Sally, dass sie und ihre Geschwister Aboriginal-Abstammung haben. Was als persönliche Suche beginnt, wird zu einer spirituellen Pilgerfahrt: Sally reist in die Geburtsregion ihrer Großmutter und enthüllt die schmerzhaften Geschichten dreier Generationen. 

Das Buch beleuchtet die Traumata der "Stolen Generations", Rassismus, Kolonialismus und den Kampf um Identität - ohne Bitterkeit, sondern mit Humor, Liebe und Resilienz.

Filmtipps & Dokus

First Footprints

Eine faszinierende Dokumentarserie (2013) mit Ernie Dingo, die die Geschichte der First Nations Australiens enthüllt - von der Ankunft der ersten Menschen vor über 50.000 Jahren bis zur Zeit vor 1788. Begleitet von archäologischen Schätzen und lebendigen Dreaming-Stories erkundet Dingo Migrationen, Anpassungen an die Wildnis, kulturelle Errungenschaften sowie die tiefe Verbindung zum Land. Eine inspirierende Zeitreise während der Arbeit zum Buch Jillaroo - am Weg der Traumpfade, entlang der ältesten lebenden Kultur der Welt, voller Wunder und Weisheit - perfekt für alle, die die Wurzeln Australiens entdecken möchten! 

Long Walk Home

Long Walk Home (2002) ist ein bewegendes Drama von Phillip Noyce und basiert auf der wahren Geschichte der "Stolen Generations". Drei junge Aborigines-Mädchen - Molly, Daisy und Gracie - werden 1931 von ihren Familien getrennt und in ein fernes Lager gebracht. Als "half-caste" (gemischter Abstammung) sollen sie "zivilisiert" und zu Hausangestellten für Weiße ausgebildet werden. Entschlossen, nach Hause zurückzukehren, wagen sie eine mutige Flucht durch Australiens weites Outback. Ein kraftvoller Film über Zusammenhalt, Hoffnung und Widerstand der stark zur Sensibilisierung der Jillaroo-Traumpfade im Buch beigetragen hat.

Australia's Dark Secret

Entdecke in Utopia (2013) - auch bekannt als Australia's Dark Secret - von John Pilger ein Dokumentarporträt der unterdrückten Geschichte Australiens. Der Film bricht das nationale Schweigen über die First Nations auf und enthüllt die tief verwurzelte Apartheid in Vergangenheit und Gegenwart. Pilger dokumentiert dabei die Herausforderungen der indigenen Gemeinschaften und regt zur Reflexion über Australiens Umgang mit seiner ältesten Kultur an.

Mabo

Mabo (2012) ist ein bewegender australischer Dokumentarfilm, die das Leben von Eddie Koiki Mabo erzählt, einem Torres-Strait-Insulaner, dessen mutiger Kampf für Landrechte Geschichte schrieb. Der Film zeigt seinen Weg von der Verbannung aus Murray Island bis zum bahnbrechenden High-Court-Urteil 1992, das die Doktrin der Terra Nullius stürzte und die Landrechte der First Nations anerkannte. Ein inspirierendes Porträt von Widerstand und Gerechtigkeit. 

Gurrumul – Die Stimme des Yolngu-Volkes 

Gurrumul Yunupingu (1971–2017) war ein blinder Musiker des Yolngu-Volkes aus Arnhemland im Norden Australiens. Mit seiner außergewöhnlich berührenden Stimme und seinen Liedern in Yolngu-Sprachen und Englisch brachte er die Geschichten, Spiritualität und tiefe Verbundenheit seines Volkes mit dem Land einem weltweiten Publikum näher. Seine Musik erzählt von Identität, Ahnen, Natur und kultureller Zugehörigkeit und gilt heute als eine der bedeutendsten indigenen Stimmen Australiens. Trotz internationaler Erfolge blieb Gurrumul seiner Gemeinschaft und seinen kulturellen Wurzeln stets eng verbunden. Seine Lieder wirken bis heute als Brücke zwischen den Kulturen und laden dazu ein, die Welt mit mehr Achtsamkeit, Respekt und Verbundenheit zu betrachten.

Herzlichen Dank, liebe Ruth, für diesen wertvollen Hinweis.

Das ist nur ein Ausschnitt. 

Was sollte jedoch auf dieser Seite keinesfalls fehlen? Hast du ergänzende Vorschläge oder Tipps?

Jillaroo - am Weg der Traumpfade